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Mal wieder Zweifel. Dabei tut “Milk” doch eigentlich alles, um die Zweifel aufzuheben und zwar in der Art und Weise, wie sich seine Hauptfigur vom nichtssagenden Scrivener zur Ikone wird. Dabei geht leider das verloren, was ich an Filmen von Gus van Sant in den letzten Jahre geschätzt habe. Die Darstellung des Driftens, der Charaktere, die immer ein wenig quer zu allem stehen, ohne gleich wie in “My Private Idaho” die bessere Welt darstellen zu müssen.
Doch wo würde das Driften in “Milk” hinführen? Vermutlich wirklich in die Schwulensaunas, von denen Michael Sicinski im neuen Cargo annimmt, dass sie nur deswegen genau wie die Stonewall Riots nicht im Film auftauchen, weil sie der großen liberalen Erzählung nur im Weg stehen würden.
Wodurch man dann wenigstens mit seinen Zweifeln nicht alleine dasteht.

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