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In Dortmund waren die Dächer der umliegenden Häuser weiß. “So finster die Nacht” zu sehen war trotzdem schön.

Inmitten einer sozialdemokratisch-wohlfahrtsstaatlichen Wohnkulisse, wo “der Winkelmesser” wohl versagt hat, begegnet der 12-jährige Oskar einem Nachbarmädchen und verliebt sich. Wie das geschehen kann, ist vollkommen verständlich, ist Oskar doch mit der Schönheit ausgestattet, die nur Jungs besitzen können, die der Grausamkeit der Pubertät dann doch eher machtlos gegenüber stehen. Das Mädchen ist allerdings nicht irgendjemand, sondern die vampireske Nachbarstochter Eli, seit einiger Zeit schon ebenfalls 12 Jahre alt und seitdem ihr Vater bei der Nahrungssuche aufgeflogen ist, allein für sich verantwortlich.

Die Grundkonstellation kennt man, seit Buffy gehen Vampire und die Pubertät Hand in Hand, doch diesmal ist es anders. Eli weiß mit sich und ihren Bedürfnissen umzugehen und nimmt selbstbestimmt die Hürden ihres Lebens. Die Welt der Erwachsenen wirkt dagegen fremdbestimmt und paternalistisch. Womit dann der Bogen zum Wohlfahrtsstaat geschlagen wäre.

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