Es wird ein Buch. – Echt?

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Im Ruhrgebiet hat Pop seine eigene Geschichte. Fernab von den Bühnen einer metropolitanen Bohême hat sich in der zerfaserten Region des Ruhrgebiets eine Spielart von Pop entwickelt, die seine Versprechen auf ein besseres Morgen im Hier und Jetzt dieses nicht für Hipness und Experimente bekannten Settings verwirklichen wollte .

Der Band »ECHT! Pop-Protokolle aus dem Ruhrgebiet« erzählt, wie ein Beuys-Schüler in Gelsenkirchen den Artpunk prägte, wie das Wohnzimmer eines Bottroper Krupp-Angestellten zur Zentrale der bundesdeutschen Undergroundpresse und ein polnischer Einwanderer ohne Berufsausbildung durch Heavy Metal zum Villenbesitzer wurde. Doch berichten diese Lebensläufe auch von der Vielfalt an Szenen zwischen Gothic, und Garagepunk, die in Jugendzentren, Clubs und Zechenbrachen die Popkultur im Ruhrgebiet bereits prägten, bevor ihre Schöpfer als Vertreter der »Kreativwirtschaft« zum Hoffnungsträger des Strukturwandels wurden.

Aus diesen Szenen beschreiben die Autoren und Autorinnen von »ECHT! Pop-Protokolle aus dem Ruhrgebiet« ihre Region – mal anekdotisch und biographisch, mal essayistisch und analytisch, doch immer im Bewusstsein davon, wie schwierig es war, Pop zu gestalten, wenn bereits das Ausschlafen verdächtig war.

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