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“Wir sind nicht die Avantgarde, wir sind keine Zauberer, wir sind überhaupt nichts Besonderes, nur der Teil der Verarschten und Beherrschten, der ein paar Bücher gelesen hat.”, merkt Dietmar Dath gegen Ende seines Vortrags beim “Wörterbuch des Krieges” an und nicht nur die Tatsache, dass mein neuer Prekärjob heute neben Muskelkater die komplette Durchnässung mit sich brachte, lässt mich ihm gerne zustimmen.

Als ob dem nicht genug wäre, schreibt dann auch noch Jürgen Elsässer ein paar gar nicht mal so blöde Worte zum Nahost-Konflikt, die Isolde Charims Artikel nicht zu Unrecht wie ein Knigge für den Besuch der antifaschistischen Abendunterhaltung aussehen lassen, auch wenn seine Perspektive auf den Nahen Osten hoffentlich im Nachhinein als hoffnungslos überzogen darstehen wird. Interessant besonders der Versuch, den Begriff “Faschismus” als zentrale Bezugsgröße in die Diskussion einfließen zu lassen, aber diese wirklich an den Haaren herbeigezogene Parallele zwischen amerikanischen Trotzkisten, deren Gedanken sich aufgrund familiärer Verbindungen schließlich bei den Neocons wiederfinden und den Antideutschen, für die fällt mir wirklich kein passender Ausdruck der Abscheu ein.

Und weil gerade Sluts Version des Moritats von Mackie Messer im Radio läuft, hier eine Frage zum Brecht-Jahr: hat die Nacht wirklich nur zwölf Stunden?

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