I’m a person just like you, but I’ve got better things to do ?

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Mein Blog und der amerikanische Indierock haben eine Gemeinsamkeit. Trotz Kritikerlobs agieren wir weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wie meine Blogcounter.de-Statistik und das mit ca. 30 zahlenden Gästen spärlich besuchte Sam Prekop-Konzert vom letzten Herbst wohl beweisen sollten. Gerne würde ich Felix Klopotek in unsere paradigmatische Kette einreihen, aber leider hat er mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dann halt beim nächsten Mal. Das wird es bestimmt geben.

Ein Geist geht um in Europa?

Ich weiß, es ist schon ein wenig älter, aber trotzdem: Eva Chiapellos und Luc Boltanskis “Der neue Geist des Kapitalismus”-hat’s jemand gelesen? Ich hab leider nur Zeit für die Rezension in der NLR gehabt, aber diese Zeilen werfen dann doch einige Fragen auf: “The notion of authenticity, too often decried as a value (by thinkers like Bourdieu, Derrida or Deleuze), can and should be rescued from its commodification by the market, without reverting to conservatism. The new spirit of capitalism demands a new critical combination against it, capable of uniting demands for solidarity and justice with those for liberty and authenticity.” Neue Authentizität? Sind damit die Beschwerden der relativ Armen gemeint?

The Saddest Story in the World?

Nachdem der Toronto Star die Berlinale als unglaublichen Erfolg für den kanadischen Film feiert , ist Joseph Boyden heute tatsächlich sowohl in der Welt als auch bei Aspekte zu sehen. Und wenn es eine Person geben sollte, die dieses Blog liest, rein zufällig am Montag in Paris ist und dann auch noch rein zufällig abends nichts vorhaben sollte, könnte diese Person dann bitte in die Cinémathéque gehen und sich die Vorstellung von Guy Maddins “My Dad is 100 Years Old” ansehen und mir darüber berichten? Das fände ich ziemlich super.

PS: Der Aspekte-Beitrag ist ja wohl eine ziemliche Unverschämtheit: “Der erste Weltkrieg-ausgebrochen ohne besonderen Grund. Wie verstörend das erst für Indianer aus Nordamerika wirken muss.” Also, ob die Kriegsschulddebatte jetzt geklärt ist oder nicht, sei an dieser Stelle erstmal außen vorgelassen. Was das allerdings mit der Diskriminierung der First Nation People in Kanada zu tun haben soll, lässt sich nur damit erklären, dass man sich “auch mal fremdengehasst” (Schorsch Kamerun) fühlen möchte.

Zufallsbegegnung

Ich habe ein Programm namens Argeiphontes Lyre, welches ich manchmal benutze, um semizufällige Cut-Ups von Audiodateien herzustellen. Eigentlich funktioniert es wie eine große Anagrammmaschine, es nimmt also Teile des Samples und streckt, staucht und vertauscht sie. Nebenbei wirft es immer noch ein Anagramm von einem Text aus, keine Ahnung woher es seine Quellen nimmt. Gestern habe ich auf jeden Fall eine Bearbeitung eines BigBlack-Samples für den Auftritt berechnet, abgespeichert und was erscheint auf dem Bildschirm? “Theresa has a crush on you.”

Da war ich dann schon ein wenig beeindruckt, wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Steve Albinis wenig romantische Gitarren-Kaskaden den User gleich zum Crush Boy machen?

Putting the I back in indie…

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Hallo,

alle, die am 25.2. 2006 noch keinen Termin in ihrem Kalender stehen haben, sind hiermit herzlich eingeladen. Simon von urbanprovince und Martin vom lichter-fanzine haben weder Kosten noch Mühe noch andere Widrig-, Unstimmig-, Schwierigkeiten oder Endgegner gescheut, um dieses fabelhafteste Event auf die Beine zu stellen.
Ort des Geschehens ist das G-Werk zu Marburg und zu Tanz und Ringelreihn spielen auf: THE PLANE IS ON FIRE, JULIUS, ALCOHOLIC SUNRISE sowie des Autors’ ITEM. Ich hoffe auf reges Erscheinen…